Vortrag: »Geschichte der Fotografie: 1900 bis 1950«

Im Rahmen der Sprechstunde Fotografie hält Andreas Rothaus am Donnerstag, 21. Mai 2026, ab 18:30 Uhr einen Vortrag mit dem Titel »Geschichte der Fotografie: 1900 bis 1950«.

Vom Piktorialismus zur Neuen Sachlichkeit, von der Glasplatte zum Kleinbildfilm: Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts markiert einen grundlegenden Wandel der Fotografie. Technische Innovationen wie handliche Kameras, empfindlichere Filme und neue Druckverfahren verändern nicht nur die Arbeitsweise, sondern auch die Bildsprache hin zu mehr Spontaneität, Präzision und visueller Klarheit.

Zugleich wird die Fotografie zu einem prägenden Medium der Moderne. Sie dringt in den Alltag vor und etabliert sich mit der Amateurfotografie als Teil privater Lebenswelten immer breiterer Schichten. Damit prägt sie Kunst und Avantgarde ebenso wie Journalismus, Propaganda, Wissenschaft und Alltagskultur.
Der Fotograf und Historiker Andreas Rothaus gibt einen kompakten Überblick über zentrale technische Entwicklungen und ästhetische Strömungen und zeigt anhand ausgewählter Beispiele, wie sich die Fotografie zwischen 1900 und 1950 neu positioniert – und bis heute nachwirkt.

Anschließend gibt es wieder Gelegenheit zur Diskussion sowie für Austausch, technische Nachfragen und auf Wunsch Feedback auch zu eigenen Aufnahmen. Bringt sehr gerne dazu eigene Fotos mit, nach Möglichkeit als Ausdrucke (10×15 cm oder 13×18 cm), die wir uns gemeinsam ansehen und besprechen können.
Die Veranstaltung findet wie gewohnt in der Raiffeisenstraße 25 in Oldenburg statt.